Aufgrund einer gestörten Ohrtrompetenfunktion, meist in Verbindung mit vergrößerten Polypen kommt es zu einer Schleimretention im Mittelohr, die wiederum zu Hörstörung und bei längerer Persistenz zu chronischen Mittelohrveränderungen führen kann.
Bei der Operation wird zunächst ein ca. 2mm großer Schnitt in das Trommelfell durchgeführt. Anschließend wird der Schleim aus dem Mittelohr abgesaugt und nachgespült. Nur bei entsprechend starker entzündlicher Mittelohrschleimhaut muss zusätzlich ein Paukenröhrchen in das angelegte Trommelfell noch eingelegt werden, um über längere Zeit eine Belüftung nach außen zu gewährleisten. Der Trommelfellschnitt alleine heilt innerhalb von ca. 8 Tagen wieder zu. Die Paukenröhrchen sollten normalerweise ca. ½ Jahr in situ belassen werden und stoßen sich in aller Regel in diesem Zeitraum spontan auch wieder ab.